Indien: Bangalore: Tag 2, abends
Ein anstregender Tag neigt sich dem Ende. Heute morgen las ich in der Tageszeitung, dass am Sonntag ein Mann in einem der Krankenhaeuser fuer tot erklaert wurde (da er 70 Jahre alt war ist das noch keine so aufregende Meldung) und dann am Montag wieder erwachte. In Indien scheint vieles moeglich. Ich weiss nur noch nicht was.
Hier mal der Blick aus meinem Buerofenster:
Der Arbeitstag war recht angenehm, die Kollegen sind ueberaus freundlich und hilfsbereit. Solange man ueber die gleichen Dinge lachen kann stimmt die Chemie auch interkulturell
Mit Novell faehrt man hier uebrigens Busse (ich nehme auch an, dass das Geschnoerkel links oben auch das Firmenlogo ist), welche vor meinem Fenster geschrubbt worden sind. Die Fenster selbst leider nicht:
Die beiden folgenden Kuriositaeten moechte ich niemandem vorenthalten (ersparen):
Das musste ich erstmal - verdauen -
Abends bin ich zu einer Einkaufsmeile gefahren - ohne naeheren Auftrag und naeheres Ziel. Natuerlich komme ich dann mit einer Tuete landestypischer Suessigkeiten wieder.
Entgegen aller Befuerchtungen war mein Magen bisher auch imstande, mit dem essen umzugehen. Morgens um 7 schon warmes Essen ist eher fuer die Psyche gewoehnungsbeduerftig als fuer den Koerper. Was ich mittags ass weiss ich nicht - es war lecker - _das_ weiss ich.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das hier 1,1 Mrd Inder sind aber sicherlich 2,2 Mrd. Motorroller!

Abends war es auf den Strassen recht voll (unrepresentatives Bild), man fragt sich wirklich, ob ueberhaupt jemand daheim geblieben ist.



